Pressemitteilung

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An die

RHEINPFALZ -Lokalredaktion-

Zu dem Artikel „Klemmer nicht länger SPD-Vorsitzender“ vom 22.06.2020

Gegendarstellung der SPD Ortsfraktion Siegelbach

Sehr geehrtes Team der Lokalredaktion,

der Artikel in der  Ausgabe vom 22.06 vermittelt einen Eindruck in die aktuelle Situation der Ortspolitik von Siegelbach.

Leider wurde dem interessierten Leser nicht klar erkennbar gemacht,  dass unsere Pressenotiz durch Mandatsträger der Fraktion erarbeitet wurden und im Gegensatz dazu, persönliche Einschätzungen von Herrn Klemmer, die „sehr subjektiv“ geprägt sind, wie er es selbst in dem Ihnen vorliegenden Schreiben deutlich hervorgehoben hat.

Die „sehr subjektive“ Darstellung des Herrn Klemmer wurde offenbar ungeprüft übernommen und als Fakten in Ihrem Artikel dargestellt. Dies bedauern wir ausdrücklich, weil diese „Fakten“ bei einfacher Nachprüfung hätten widerlegt werden können. Einen professionelleren Journalismus hätten wir durchaus von der Lokalredaktion erwartet.

Beispielsweise wurde im SPD Ortsverein Siegelbach durch Herrn Klemmer selbst seit knapp zwei Jahren bekannt gegeben, dass er für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung steht. In einer Mitgliederversammlung, die für 19. März 2020 angesetzt war, sollte bereits ein neuer Vorsitzender gewählt werden, was wegen der Coronaproblematik auf unbestimmte Zeit verschoben ist.  Von daher ist der Rücktritt von Rudi Klemmer für einen Großteil der SPD Mitglieder keine Überraschung. Allein dieser Aspekt ist sicherlich ein Beleg für die gesamte subjektiv geprägte Darstellung des Herrn Klemmer!

U.a. sei dazu bspw. angemerkt, dass Herr Klemmer zu allen Gesprächen schriftlich und mündlich durch den Fraktionsvorsitzenden eingeladen war. Nur weil der Ortsvorsteher dazu nicht eingeladen war, können diese Sitzungen auf keinen Fall als „konspirativ“ bezeichnet werden.

Angeblich erfolglose Versuche des Rudi Klemmer, verhärtete Fronten zusammen zu bringen, fanden schlichtweg nicht statt.

Bedauerlicherweise wurden beide Sachverhalte, nämlich die Darstellung unserer Fraktion und die längst bekannte Rücktrittsabsicht des SPD Ortsvereinsvorsitzenden, in einem Artikel in Ihrer Zeitung zusammengefasst, womit für den unbedarften Leser die Gefahr eines   Zusammenhangs suggeriert und damit ein falscher Gesamteindruck entstehen kann.

Deshalb geben wir in Ergänzung zu unserer bereits bekannten Pressenotiz beispielhaft zur Kenntnis, dass von den aktiven SPD Mitgliedern und Mandatsträgern der örtlichen SPD Fraktion gestarteten Versuche, eine gemeinsame Basis der Zusammenarbeit mit dem Ortsvorsteher zu finden, zu harmonisieren bzw. ein besseres Verhältnis zu ihm herzustellen, verliefen häufig vergeblich und scheiterten letzten Endes gänzlich.

Als in der Fraktion klar wurde, dass wegen des gezeigten Verhaltens des Ortsvorstehers mehrere Fraktionsmitglieder ihr Mandat niederlegen würden, sahen wir uns gezwungen, einen unbequemen Weg  einzuschlagen (der nächsten Ortsbeiratssitzung fernzubleiben), der uns wahrlich nicht leichtgefallen ist.

Zu unserem Bedauern kommen wir zu dem Ergebnis, dass zwischen unseren Mandatsträgern und dem Ortsvorsteher eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr gegeben ist.

Was die Tagesordnung betrifft, liegen dem Ortsvorsteher und der Stadtverwaltung u.a. zu den Themen Bachbahn, Haushalt und Budget fristgerecht Abstimmungsergebnisse aus der Fraktion vor.

Fraktion SPD Siegelbach   23.06.2020

ERGÄNZUNG:

Außerdem weisen wir darauf hin, dass rechtzeitig vor der Ortsbeiratssitzung an die Verwaltung und den Ortsvorsteher eine Zustimmung der SPD zur Pendlerradroute abgegeben wurde.

Unser Vorschlag beinhaltete die Benutzung des Feldweges parallel zur Bahntrasse auf der Gemarkung Siegelbach und die Nutzung der Bahntrasse von der Kläranlage nach Erfenbach.

ZUSÄTZLICH HABEN WIR EINE MOBILSTATION FÜR RADFAHRER AUF DEM PARKPLATZ VOR DER STADTSPARKASSE GEFORDERT.

Ebenfalls wurde der Verwaltung das Budget und der Haushalt 2020/2021 rechtzeitig mitgeteilt.

Werner Gilla